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Das Wirtschaftsgebäude

1973/74 wurde das 1962 wegen der Sraßenverbreiterung abgerissene Wirtschaftsgebäude wieder hergestellt. Es ist ein Blockbaugefüge (Stadl) mit gemauertem Untergeschoß (Stall). Auf dem mit unbehauenen Baumstämmen aufgeführten Blockbau liegt ein steiles Bretterdach.

So ist Jahre nach der mühsamen Restaurierung und Wiederherstellung der zerstörten Inneneinrichtung nicht nur die alte Mühle in ihrem ursprünglichen Zustand wiedererstanden, sondern  auch, stark angelehnt an das alte Vorbild, ein neuer Stallstadl errichtet worden. Er wurde anlässlich eines Kongresses der Gemeinschaft europäischer Freilichtmuseen im September 1974 fertiggestellt.

Im Erdgeschoß sind der gewölbte Milchkeller und ein Stall für vier Kühe, Ochsen oder Pferde untergebracht. Der Stadel im Obergeschoß ist durch "Atter" ("Oder") genannte Abteilungen für das Heu und für Geräte unterteilt. Im Unterschied zum alten Anzenaumühlnerstadel wurde das Rundholzblochwerk nur teilweise verbrettert, sodass dieses im ganzen Goiserer Tal verbreitete Charakteristikum sichtbar bleibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

     

Seit Mai 2009 steht der Stadel - dank der tüchtigen Hilfe unserer Gemeindetischler und   Gemeindeelektriker sowie dem Einsatz von Günter Hofbauer - auch für Veranstaltungen wie Jazzkonzerte, Mühlenfeste, Bläserurlaub, Volksmusik, Vereins- und Firmenfeste oder auch für private Geburtstagsfeiern offen.