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Die "Schwarze Kuchl"

Die Decke ist als Tonnengewölbe ausgebildet. Links vor dem Backofen liegt die schmale Herdstelle, auf der das offene Feuer entzündet wurde, über welchem die Müllerin noch bis 1960 das Essen zubereitete.

An der "Reidn", dem schwenkbaren Kesselhaken, hängt der Kessel. Gewisse Speisen wie das „Ofenkoh" oder der „Ofenschlegl" wurden im Backofen zubereitet.

Eine Spanleuchte diente zum Ausleuchten des Backofens.

"Dreifüße", "Drischlinge" und ein "Pfannknecht" wurden zum Aufsetzen des Herdgeschirrs über die Feuerstelle gestellt .

Rechts unten, neben dem Wasserschaff, liegen der "Strohwisch", der "Schuber" und der "Löffel".

Ein eigener Getreideacker musste dem Bäcker das Stroh liefern, das nur im Handdrusch genug Geschmeidigkeit aufwies sich zu Strohwischen bündeln zu lassen. Auf einen „Schuss" können 30 große oder 50 kleine Laibe gebacken werden.

Durch die Öffnung links neben der Herdstelle wurden die mit dem backfertigen Teig gefüllten „Backsimperl" von der Backstube auf einem Brett zum „Einschuss" in den Backofen gereicht.

Heute noch wird während der Museumssaison alle 14 Tage, zusätzlich auch noch zu besonderen Anlässen, das köstliche Anzenaumühlnerbrot im alten Backofen gebacken (drücke button "BROTBACKTERMINE" auf der Startseite). 

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