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Ein Rundgang durch die Anzenaumühle

Das Wohnhaus, die Anzenaumühle, repräsentiert in seinem heutigen Erscheinungsbild den Baubestand des frühen 18. Jahrhunderts. Dafür sind besonders der Krüppelwalm sowie die beiden "Ochsenaugen" genannten ovalförmigen Fenster charakteristisch. Der Grundriss  entspricht völlig dem Haustyp des inneren Salzkammergutes. An das Haus schließt sich ein bereits mehr als dreihundert Jahre alter Zubau an.

Der ursprünglich ca. 8m breite und wasserreiche "Fluder" ist heute durch eine wesentlich bescheidenere Wasserzuführung ersetzt, da das frühere Nutzwasser durch einen Werkskanal, der wegen des Baus der Umfahrungsstraße verlegt wurde, dem Elektrizitätswerk der Saline Bad Ischl in Lauffen zugeführt wird.

Der Besucher betritt das Erlebnismuseum durch eine Vorlaube, das "Vorhäusl" - zu beachten die Haustüre mit dem halbkreisförmigen Türsturz - und kommt in das Vorhaus, das geradeaus zur "Schwarzen Kuchl" mit dem Backofen führt. 

Es handelt sich somit dem Grundriss nach um ein typisches "Salzkammergut-Eckflurhaus". Links führt eine Stiege in die Mahlstube. Über die steile Stiege geradeaus kommt man in den "Obenauf", in das ehemalige Schlafzimmer ("Überzimmer") der Müllers- und Bäckersleute und zu den weiteren Kammern wie der "Männerleutstube" und der "Weiberleutkammer" (heute als WC umfunktioniert). Den Lagerraum für den Küchenbedarf und sonstige Geräte unter der Stiege nennt man die "Alman".

Die Räume im ersten Stock werden heute als Galerie genutzt.

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