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Herzlich willkommen in der Anzenaumühle !

Die Anzenaumühle hat die Museumssaison 2014 mit Sa, 04. Oktober, beendet.

Die Anzenaumühle ist das älteste Objekt des im Traunkirchner Urbar von 1325 erstmals erwähnten Siedellandes Anzenau. Fortlaufend lässt sich die Geschichte dieses seit alters bestehenden Anwesens ab 1584 verfolgen, und zwar in diesem Jahre als Mühle. Man wird kaum fehlgehen, wenn man ihre Entstehung bereits im 15. Jahrhundert ansetzt.
Die erste bildliche Darstellung der Anzenaumühle findet sich auf einem Merian-Stich von Lauffen, vermutlich aus 1646.  Aunzenaumühle um 1600

 Am Beginn des 18. Jahrhunderts kamen zu dem bestehenden Bauernhaus mit Mühle und Bäckerei noch das Sägewerk und eine Gipsstampfe hinzu. In den Grundbüchern des 18. Jahrhunderts ist von einer „Mill-Saag" die Rede, und es werden angeführt und vermerkt ein „Wohnhaus mit einer Mühle" und eine „Sagblochstatt", in die zugleich eine „Gipsstampfe" Aufnahme gefunden hat. Auch eine Badstube gehörte zu dem Zwiehof, dessen Stall-Stadel auf der ostseitigen Berglehne gelegen war. Nicht weniger als vier Objekte (Wohnhaus mit Müllerei und Schwarzbäckerei, Stall-Stadel, Saglochstatt mit Gipsstampfe und Badstube) umfasste dieser ansehnliche Wirtschaftsbetrieb, auf dem neben der Landwirtschaft noch vier Gewerbe ausgeübt wurden ( Müllerei, Sägerei, Schwarzbrotbäckerei und Gipsaufbereitung ).

 

 

 

 

 

 

 

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